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Rosenhof Hamburg im August

Ein paar Jahre bin ich nun inzwischen hier
und langsam wurde aus dem Ich ein Wir.
In der Gemeinschaft bildet sich ein Wohlgefühl,
was auch für den Rosenhof ein angestrebtes Ziel.

Herr Riefenstahl ist unser Steuermann,
ein Kapitän, der wirklich alles kann.
Und seine Mannschaft, die ist unser Stolz,
weil sie aus einem ganz besonderen Holz.

Natürlich hat der Kapitän auch eine Crew,
die gehört zu einem Schiff dazu.
Das Sekretariat bestehend aus zwei Offizieren,
die wollen wir heute mit Orden verzieren.
Mit Rat und Tat stehen immer sie für uns bereit,
und für die Lösung von Problemen nehmen sie sich Zeit.

Allen lieben Damen am Empfang
gilt unser ganz besonderer Dank
für Hilfsbereitschaft, Charme und Wissen,
wenn sie unsere Probleme lösen müssen.
Was es auch ist, wie schwer auch die Fälle,
hier ist man stets an der richtigen Stelle.
Am liebsten würde ich sie alle adoptieren,
um meine Ahnenreihe zu verzieren.

Und jeden Mittag um dieselbe Zeit,
stehn vier Menüs für uns bereit.
Den Wettlauf nimmt die Küche an,
zum Beweis, dass sie auch kochen kann.

Auch, was unsere Service-Damen leisten,
das bewundern wir am allermeisten.
Es ist kein leichter Job, den sie da machen,
aber klappen tut es stets mit einem Lachen.
Ein kleines Zwinkern, nur so zwischendrin,
macht für die Eingeweihten einen Sinn.

Und dann sind da noch die Handwerksleute,
die nicht morgen kommen, sondern heute.
Alles, was uns auch passiert,
wird prompt und bestens repariert.

Und unsre Gärtner, die den Rosenhof verschönen,
müssen wir unbedingt hier auch erwähnen.
Bunte Blumen, grünen Rasen an allen Ecken
können wir jeden Tag aufs Neue entdecken.
Das ist so schön und soll so sein,
so wichtig, wie auch der Sonnenschein.

Das Freizeitangebot der Bewohner Betreuung
ist eine schöne Auswahl für Zerstreuung.
Man muss nur mal an den Schreibtisch gehn
und dort in die rote Mappe sehn.
Vorträge, Gedichte schreiben, Literatur oder Musik,
sehr viele verschiedene Themen, die uns lieb,
können schnell böse Gedanken vertreiben,
wir bitten darum, es möge so bleiben.

Ist einer mal nicht gut zu Wege,
wird gleich er Patient der Ambulanten Pflege.
Geschultes Personal steht dort bereit,
das sich bewährt mit Gründlichkeit.
Ein Arztbesuch tut oft dann nicht mehr Not,
weil meistens alles wieder schnell im Lot.

Gibt es da eigentlich noch viel zu sagen?
Nein, dies ist die Antwort auf alle Fragen.
Auf´s Liebevollste werden wir betreut
und keiner hat das Hiersein je bereut.

Jetzt sitzen wir Bewohner am Teich auf einer Bank
und sagen allen im Hause: Herzlichen Dank!

Edith Kebschull

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